Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der ambulanten Pflege

Laufzeit: 01.09.2016 bis 31.08.2019

Gefördert vom:

Die Digitalisierung durchdringt schon (fast) alle Lebensbereiche. Privat wird mobil kommuniziert, durchs Netz gesurft und digital vorgehaltene Information genutzt. Auch in der ambulanten Pflege wird sich die digitale Technik zunutze gemacht, z.B. in Form der Mobilen Datenerfassung (MDA). Oft steht bei der beruflichen Verwendung der Informations- und Kommunikationstechnik die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Die Ansprüche der Pflegekräfte an gute Arbeitsqualität werden noch zu wenig berücksichtigt, was zu Akzeptanzproblemen führen kann.

Der Paritätische Verein Heidekreis e.V. ist Umsetzungspartner im Verbundprojekt „Interagieren, koordinieren und lernen - Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der ambulanten Pflege (KoLeGe)“, das vom Institut Wirtschaft und Arbeit (der Universität Bremen und der Arbeitnehmerkammer Bremen) geleitet wird. Im Projekt wird eine auf Praxistauglichkeit ausgerichtete pilotförmige Kommunikations-, Koordinations- und Lernsoftware entwickelt, die einer besseren Arbeitsqualität der Pflegekräfte und einer effizienteren Arbeitsorganisation dienen soll. Zuvor werden jedoch beteiligungsorientiert die Chancen und Risiken der Digitalisierung in der ambulanten Pflege genau abgewogen und aufbauend auf den Ergebnissen ein Gestaltungskonzept entworfen. Zu beachten sind u.a. die abgesicherte Kommunikation, der Datenschutz und die organisatorischen Voraussetzungen eines für alle akzeptable und unterstützend gestalteten Technikeinsatzes.

Weitere Informationen finden Sie hier.
www.kolegeprojekt.de und http://www.iaw.uni-bremen.de/ccm/research/Projekte/kolege/
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

 


Präventionskultur schaffen, MitarbeiterInnen stärken

Laufzeit: 15.12.2016-31.12.2017

Gefördert durch: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Im Förderprogramm: Stärkung der ambulanten Pflege im ländlichen Raum

Die Berufsfelder Pflege und Betreuung zeichnen sich durch einen hohen Grad an Interaktion und Kommunikation aus. Die Beschäftigen interagieren in ihrem Berufsalltag auch mit unterstützungsbedürftigen Menschen, die Ängste haben, mit dementiell veränderten KlientInnen und überforderten Angehörigen. Konflikte und Aggressionen zwischen KlientInnen und Angehörigen werden erlebt oder richten sich gegen MitarbeiterInnen. Zudem können die wachsenden Ansprüche an ihre berufliche Handlungskompetenz und eine ungünstige Arbeitsorganisation zu Stress und weiteren Konflikten der Beschäftigten führen.

Der Paritätische Verein Heidekreis e.V. hat deshalb das Modellprojekt „Präventionsorientierte Personal- und Arbeitsorganisationsentwicklung (PräPeA)“ ins Leben gerufen. Es hat das Ziel, eine Präventionskultur zu schaffen, die Kompetenzen der Beschäftigten zu fördern und die Ressourcen der Einrichtung zu stärken. Das Projekt beinhaltet sich ergänzende Handlungsfelder:
• Auf allen Ebenen der Einrichtung soll die Wahrnehmung hinsichtlich Konflikten und Gewalt geschärft werden.
• Die Kommunikationsstrukturen sollen verbessert und die Kommunikationskultur weiter gepflegt werden.
• Die Arbeitsorganisation wird reflektiert und optimiert.
• Alle MitarbeiterInnen werden weiterqualifiziert und ihnen Handlungsoptionen aufgezeigt, mit denen sie angemessen mit schwierigem und aggressivem Verhalten umgehen können.
• Es werden klare Handlungsanleitungen erarbeitet, welche innerbetriebliche Verhaltungsweisen und Maßnahmenketten aufzeigen.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier. http://www.soziales.niedersachsen.de/startseite/soziales_gesundheit/gesundheit_und_pflege/staerkung_ambulanten_pflege_im_laendlichen_raum/staerkung-der-ambulanten-pflege-im-laendlichen-raum-144858.html
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

 

Eine kompetenzbasierte und alternsgerechte Aufgabenverteilung gestalten

Laufzeit: 01.01.2012-31.12.2014

Gefördert vom:

Die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Pflegekräften und die Steigerung der Attraktivität des Berufsfelds Altenpflege für Nachwuchskräfte haben im demografischen Wandel eine besondere Bedeutung. Um dieser Herausforderung erfolgreich zu begegnen, sind innovative Strategien der Personal- und Organisationsentwicklung gefragt.

Der Paritätische Verein Heidekeis e.V. ist assoziierter Verbundpartner im Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Kompetenzbasierte Laufbahngestaltung in der Pflege (KoLaGe)“, welches von der Universität Vechta koordiniert wird. Ziel dieses praxisnahen Projekts ist es, im ersten Schritt die Potentiale für die Gestaltung kompetenzbasierter und alternsgerechter Aufgabenverteilungen zu erkennen. Im zweiten Schritt werden Fachpositionen entwickelt, die sich an den Kompetenzen und Interessen der MitarbeiterInnen sowie den Bedarfen der Einrichtung orientieren. Diese Fachpositionen können auf der Berufserfahrung von Pflegekräften (z.B. Fachposition Pflegeplanung), ihrer beruflichen Weiterqualifikation (z.B. Fachposition Hygiene) oder ihre außerberuflich erworbenen Kompetenzen (z.B. Fachposition Ernährung) basieren. Zur nachhaltigen strukturellen Umsetzung sind im dritten Schritt arbeitsorganisatorische Rahmenbedingungen (u.a. Tätigkeitsprofile und Zeitkontingente) festzulegen.

Weitere Informationen finden Sie hier. https://www.projekt-kolage.de/


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -